Selbsthilfe-neue Wege zwischen Migration und Gesundheit

Selbsthilfe und Migration sind zwei Begriffe, die noch schwer miteinander zu verbinden sind. Gründe dafür sind zum einen, dass vielen Menschen mit Migrationshintergrund die Selbsthilfe nicht bekannt ist, weil sie in ihren Herkunftsländern nicht existiert und sie diese Form von Unterstützung bei Krankheitsbewältigung nicht kennen. Zum anderen sind Sprache des Einwanderungslandes, Tabuisierung, Schambesetzung, Angst und Scheu, offen über bestimmte gesundheitliche und persönliche Probleme zu sprechen, die Hauptbarrieren für die Selbsthilfeaktivitäten.

Um Migrantinnen und Migranten den Zugang zu Selbsthilfegruppen zu erleichtern, wurde von den Selbsthilfekontaktstellen Flensburg, Kiel, Neumünster, Pinneberg sowie Plön Umland in Kooperation mit der AOK NordWest, ein landesweites Projekt „Selbsthilfe-neue Wege zwischen Migration und Gesundheit“ entwickelt.
Das Ziel des Projektes ist, die Gesundheitskompetenz von Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern und die gesundheitliche und soziale Situation von Betroffenen und deren Angehörigen zu verbessern.

Das Projekt beinhaltet die Gewinnung und Schulung von Anleiter/innen mit Migrationshintergrund für die ehrenamtliche Selbsthilfearbeit.
Nach dieser Schulung sind die Anleiter/innen in der Lage, den Aufbau muttersprachlicher Selbsthilfegruppen zu initiieren, begleiten und unterstützen.

KIBIS Flensburg beschreitet neue Wege in der Selbsthilfearbeit und freut sich auf Ihre Mitarbeit!

Kontakt

Cristina Tschukitu
Wrangelstraße 18, 24937 Flensburg
Tel.: 0461 / 5032618

kibis(at)hausderfamilie-flensburg.de

oder senden Sie uns hier eine Mail:





Ihr Name (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Betreff

Ihre Nachricht